Mitte 2016 ging die Genossenschaft-Wasserwirbel-Konzepte-Schweiz (gwwk.ch) mit Ihrem Kleinwasserkraftwerk in Schöftland in Konkurs.

Wie sich nun am Konkursamt Oberentfelden herausstellte, bestand das eigentliche Dasein der Genossenschaft von 2010 bis 2016 darin, eine in der Schweiz patentierte und damit geschützte Technologie widerrechtlich vermarktet zu haben.  Der Patentinhaber der Wasserwirbelkraftwerktechnik war und ist nämlich nicht die Genossenschaft, wie die Recherche nach der Patenturkunde mit der Nummer 699133 am Schweizer Patentamt ergab:

Von der Geschäftsführung der Genossenschaft wurden somit rund 600 Mitglieder arglistig getäuscht. Und geschädigt wurde vor allem der Inhaber des Schweizer Patents, ohne dessen Zustimmung das Kraftwerk in Schöftland weder hätte betrieben, noch die Technologie innerhalb der Schweiz vermarktet werden dürfen.

Am Konkursamt Oberentenfelden muss nun vorrangig geklärt werden, welche Entschädigung dem Patentinhaber zusteht. Ein ursprünglich Mitte 2009 abgeschlossener Patentlizenzvertrag zwischen dem Patentinhaber und der WWK Energie GmbH (dann Genossenschaft Wasserwirbelkraftwerke Schweiz bzw. Genossenschaft Wasserwirbel Konzepte Schweiz) wurde nämlich bereits im September 2010 von Seiten der WWK Energie GmbH (gwwk.ch) durch deren damaligen Geschäftsführer bzw. Präsidenten der Genossenschaft Wasserwirbelkraftwerke Schweiz Herrn Andreas Steinmann gekündigt:

Auf Grund der Nichtbeachtung der Ausstiegsklauseln des Patentlizenzvertrages steht dem Patentinhaber eine Entschädigungszahlung in der Höhe 100.000€ durch die Genossenschaft zu - siehe folgende Auszüge aus dem von Seiten der Genossenschaft (Lizenznehmer) gekündigten Patentlizenzvertrag:

Nachdem keine Einzellizenzgebühr für die Wasserwirbelkraftanlage in Schöftland an den Patentinhaber entrichtet wurden, stellte der Betrieb der Anlage eine weitere Vertragsverletzung dar.

Zusätzlich fallen die bisherigen Ökostromerträge des Kleinwasserkraftwerks in Schöftland laut Schweizer Patentrecht ebenfalls dem Patentinhaber zu.

Um nicht weiter gegen das Schweizer Patentrecht zu verstoßen, wurde der Betrieb des Kleinwasserkraftwerks umgehend eingestellt und die Turbine demontiert.

Laut Schweizer Patentrecht ist der Verkauf des Kleinwasserkraftwerks in Schöftland aus der Konkursmasse nur mit Zustimmung des Patentinhabers bzw. ein weiterer Betrieb des Wasserkraftwerks nur mit dem Erwerb einer Patentlinzenz möglich.

Außerdem soll die Aberkennung des Schweizer Energiepreises Watt d`Or2011 erfolgen, nachdem sich die Genossenschaft die Vermarktung der Wasserwirbeltechnik widerrechtlich (Verletzung des Schweizer Patentrechts wie bereits oben erörtert) angeeignet hat.

 

Für weitere Information kontaktieren Sie uns unter kleinwasserkraft.de@yahoo.com.

P.S.: Standorte zu derzeit in Betrieb befindlichen Wasserwirbelkraftwerken finden Sie unter: www.wasserwirbelkraftwerk-de.simplesite.com